Platform Vlieghinder Regio Castricum
 

Nachtelijk vliegverbod Frankfurt

 |
 Geplaatst door: A Holwerda 
 |
 Bekeken: 711 
|
 Telegraaf 
Nachtelijk vliegverbod Frankfurt

Op het grootste vliegveld van Duitsland, in Frankfurt, mag binnenkort ‘s nachts tussen 23.00 uur en 05.00 uur niet meer gevlogen worden. Dit heeft een Duitse rechter woensdag bepaald.

Aanvankelijk mocht het vliegveld nog 17 vluchten laten landen en opstijgen, maar daar zet de Duitse rechter nu een streep door.


Reacties op dit bericht

Geplaatst door gerard

KLufthansa gaat -uiteraard- de strijd aan.
Zie hieronder

Lufthansa gibt nicht auf und will weiterfliegen
Frankfurt/Main (dapd) Ungeachtet des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts pochen die Lufthansa und ihre Frachttochter Cargo weiter auf einen Nachtflugbetrieb am Frankfurter Flughafen. Der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Christoph Franz sagte am Mittwoch in Frankfurt, er hoffe im anstehenden Planergänzungsverfahren auf eine "praktikable Nachtflugregelung" für den Passagier- und Frachtverkehr.

Nachtflugverbot: Verschnupfte Manager bei der Lufthansa. © dapd
Die Zahl der von seinem Unternehmen als erforderlich gesehenen Starts und Landungen zwischen 23.00 und 5.00 bezifferte Franz auf 17. Zukünftige Investitionen am Frankfurter Flughafen stellte der Lufthansa-Chef infrage. Der Rhein-Main-Airport werde weiter ein Drehkreuz für sein Unternehmen bleiben, stellte Franz zugleich klar. "Aber bei Investitionen werden wir künftig auch Standorte unserer Alliance-Partner berücksichtigen müssen." Wenn ein Flughafen wie Frankfurt bei einem absoluten Nachtflugverbot ein Viertel des Tages "ohne jede Flexibilität" schließen müsse, sei auch die Position unter den Top Ten der weltweit größten Airports in Gefahr, sagte Franz. Immerhin stehe nun fest, dass die neue Nordwestbahn rechtmäßig errichtet wurde.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte am Mittwoch das von 23.00 bis 5.00 Uhr bestehende Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen bestätigt, den Ausbau selbst aber gleichzeitig für rechtens erklärt und daher ein Planergänzungsverfahren angeordnet. "Das war heute ein Freudentag für unsere Mitbewerber in Paris, Amsterdam und Kuwait", kommentierte Franz den Leipziger Richterspruch. "Für uns war es kein guter Tag." Der Lufthansa-Chef fügte hinzu: "Das Urteil ist ein schwerer Schlag für die deutsche Wirtschaft." Den durch das Nachtflugverbot drohenden Gewinnverlust bezifferte der Lufthansa-Cargo-Vorstandsvorsitzende Ulrich Garnadt auf jährlich 40 Millionen Euro.

"Wir können unser Zentrum in Frankfurt und die Umladungen dort nicht verlegen", sagte Garnadt. Ein separater Frachtbetrieb von anderen Standorten aus im direkten Wettbewerb mit Konkurrenten lasse die Unternehmensstruktur von Cargo nicht zu. Die Lufthansa-Aktie geriet wegen des Urteils am Mittwoch heftig unter Druck. Gegen 17.15 Uhr notierte sie mit einem Minus von 4,8 Prozent bei 10,05 Euro.